Presse
CDU-Ortsverband Otterstadt begab sich in Klausur
Bürgerumfrage, Bürgerstiftung, Seniorenbeirat, Jugendbegegnungstag und Unterstützung der Vereine
Der Führungskreis der CDU Otterstadt befasste sich auf einer Klausurtagung mit den kommenden politischen Schwer-punkten. Mit dem bisherigen Entwurf der Rückverlegung des Rheinhauptdeiches durch die SGD ist die CDU so nicht einverstanden. Man ist sich im Rat einig, dass die wirtschaft-lichen Grundlagen der Landwirte eine ernstere Rolle spielen müssen bei den Planungen der Behörde. Im Kommunalwahl-kampf will sich die CDU mit Plakaten und der Verteilung von Material einschränken. „Wir sind der Meinung, dass hohe Ausgaben für Wahlkämpfe nicht in die heutige Zeit passen und wollen das lieber mit persönlichem Einsatz ausgleichen“ erläutert Bürgermeisterkandidat Bernd Zimmermann. Zentra-les Thema ist, dass die Menschen im Mittelpunkt stehen. Be-reits 2007 hat die CDU deshalb eine Bürgerumfrage durch-geführt. Die Mehrheit derjenigen, die sich daran beteiligt hatten, will eindeutig keine Gebietsänderung für die Ver-bandsgemeinde Waldsee bei einer Kommunalreform des Landes. Eine Reform, die einer Verschlechterung des bishe-rigen status quo gleich kommt, lehnt die CDU Otterstadt ab. In den kommenden Tagen soll die Dorfgemeinschaft erneut zu örtlichen Themen befragt werden. „Wir hoffen, dass sich wieder viele daran beteiligen – gute Vorschläge fließen direkt in unsere Politik ein“, informiert Zimmermann. Wie die letzte Umfrage zeigt, sind die Bürgerinnen und Bürger mit der Wohnqualität und dem aktiven Vereinsleben zufrieden. An diese Stärken wird die CDU anknüpfen. Deshalb regt sie auch die Bildung einer Bürgerstiftung an, die sich möglichst unab-hängig von politischen Vorstellungen um die Förderung des örtlichen Gemeinwesens kümmert. Um mehr Kinder und Jugendliche zu erreichen denkt Zimmermann an einen Jugendbegegnungstag. Unter Beteilung von Vereinen und Einrichtungen mit Jugendarbeit wäre bei spielerischen oder sportlichen Begegnungen mit Ortspolitikern ein gezielter Austausch möglich, der als Planungsgrundlage für die Zukunft dient. Mit der Einrichtung eines Seniorenbeirates soll die ältere Generation mehr mitreden können.
29.01.2009, 21:19 Uhr
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