NEUHOFEN. Freude beim Amtsinhaber, Gelassenheit bei den Herausforderern: So lassen sich die Reaktionen auf die Umfrage des Mannheimer Meinungsforschungsinstituts „Communication & Marketing-Research“ (CMR) zur Bürgermeisterwahl in Neuhofen am 11. Januar zusammenfassen.

Wie am Samstag berichtet, hatte Bürgermeister Gerhard Frey (FDP) bei der Umfrage im Auftrag der RHEINPFALZ das beste Ergebnis erzielt: 48 Prozent derer, die sich bereits für einen Kandidaten entschieden hatten, gaben an, für Frey stimmen zu wollen. „Das ist ein ausgezeichnetes Ergebnis. Dennoch gilt es, weiter um jede Stimme zu kämpfen“, sagt der Amtsinhaber. Gewählt werde erst am 11. Januar – und Frey hofft, dass das Rennen um das Bürgermeisteramt schon an diesem Termin und nicht 14 Tage später in einer möglichen Stichwahl entschieden wird. Gerade darauf setzen aber seine beiden Mitbewerber. „Ich denke, dass es zu einer Stichwahl kommt. In diesem Fall rechne ich mir gute Chancen aus, gegen Frey zu gewinnen“, kommentiert der unabhängige Kandidaten Frank Markgraf das Umfrage- Ergebnis. Markgraf lag bei der „Sonntagsfrage“ mit 28 Prozent überraschend auf dem zweiten Platz. Mit diesem Wert war der 49-Jährige zufrieden, nicht aber mit der Tatsache, dass er bei den Fragen nach Verwaltungserfahrung und Führungsqualitäten hinter seinen beiden Konkurrenten lag. Auf eine Stichwahl setzt auch Heinz Müller (SPD), der mit 24 Prozent hinter Markgraf auf Platz drei lag. „Ich kann nicht ganz zufrieden sein, hoffe aber, dass ich noch vorstoßen kann“, sagt der SPD-Mann. Er setzt weiter auf Beharrlichkeit, will sich bei den Leuten vorstellen und vor allem mit Sachlichkeit punkten. Die Umfrage zeige, dass er mit den Themen Jugendarbeit und dem Kampf gegen rechte Tendenzen auf dem richtigen Weg sei, meint Müller. (spk/ Archivfotos: Lenz (2)/Privat)