Frey setzt auf Kontinuität

„Begonnenes fortsetzen“ – das hat sich FDP-Bürgermeisterkandidat und Amtsinhaber Gerhard Frey auf die Fahnen geschrieben. Frey, seit 2001 Chef im Neuhofener Rathaus, bewirbt sich bei der Bürgermeisterwahl um eine zweite Amtszeit.
2001 hatte sich der Diplom-Betriebswirt überraschend gegen den SPDKandidaten Udo Ehrhardt durchgesetzt und die Nachfolge von Wolfgang Kraus (SPD) angetreten. Für den Fall eines Wahlsiegs im Januar 2009 will der 55-Jährige vor allem Projekte weiterverfolgen, die unter seiner Regie begonnen wurden: So möchte Frey die Sanierung sowohl des Straßen- als auch des Kanalnetzes fortsetzen, auch den Hochwasserschutz will er weiter verbessern. Dazu soll das neue Schöpfwerk am Rehbach ebenso beitragen wie die Erhöhung und Stabilisierung des Rehbachdeichs. Den geplanten Polder zwischen Neuhofen und Altrip lehnt der amtierende Bürgermeister ab. Auch gegen den Bau einer Rheinbrücke bei Altrip hat er sich ausgesprochen. Der FDP-Mann hat außerdem zugesichert, sich für eine bessere Anbindung der Gemeinde an den öffentlich Nahverkehr zu engagieren, besonders den Anschluss Neuhofens an das Straßenbahnnetz strebt er an. Beim Kampf gegen rechtsextreme Tendenzen setzt Frey, der von der CDU unterstützt wird, vor allem auf den Kriminalpräventiven Rat. Frey hat an der Fachhochschule Ludwigshafen Betriebswirtschaft und anschließend an den Universitäten Mannheim und Kassel Berufsund Wirtschaftspädagogik studiert. Vor seiner Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister arbeitete er als Dozent für Betriebswirtschaft und Volkswirtschaftslehre bei einem privaten Bildungsinstitut in Andernach, ehe er im Jahr 2000 zum DRK-Berufsbildungswerk nach Worms wechselte. Dem DRK ist Frey, der schon die Volksschule in Neuhofen besucht hat, treu geblieben: Er ist Vorsitzender des Kreisverbands Rhein-Pfalz. Außerdem ist der Junggeselle Gründungsmitglied des Heimat- und Kulturkreises in seiner Heimatgemeinde Neuhofen. (spk)